Geltungsbereich und verbindliche Verbraucherrechte
Diese Versandbedingungen gelten für Bestellungen, die über unseren Onlineshop aufgegeben und an Lieferanschriften innerhalb Deutschlands versendet werden. Sie regeln die Abläufe zwischen Zahlungseingang und Warenzustellung sowie die damit verbundenen Versandkosten, Transportverfahren, Sendungsverfolgung, steuerlichen Verpflichtungen und gegebenenfalls erforderlichen Einfuhr- und Zollformalitäten.
Ergänzend sind unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen, Zahlungsbedingungen, Rückgabe- und Erstattungsrichtlinien, Widerrufsbelehrung sowie weitere einschlägige Shopregelungen zu berücksichtigen.
Zwingende Verbraucherrechte bleiben von sämtlichen Bestimmungen dieser Versandrichtlinie unberührt. Insbesondere dürfen gesetzliche Ansprüche bei Lieferverzug, Nichtlieferung, beschädigten Waren oder anderen Vertragsstörungen durch die hier beschriebenen organisatorischen Abläufe nicht ausgeschlossen oder eingeschränkt werden.
Gesamtkosten und Versandkostenberechnung
Der Betrag, den der Kunde für seine Bestellung an unseren Onlineshop zu zahlen hat, wird vor der verbindlichen Bestellabgabe im Kassenbereich ausgewiesen. Die dort angezeigte Gesamtsumme setzt sich aus den Preisen der ausgewählten Waren und den gegebenenfalls anfallenden Versandkosten zusammen.
Für Lieferungen innerhalb Deutschlands gelten folgende Versandkostenregelungen.
Ab einem Bestellwert von 156,38 € werden keine Versandkosten berechnet.
Bei einem Bestellwert unter 156,38 € beträgt die Versandgebühr 7,42 €.
Die jeweils geltenden Lieferkosten werden anhand dieser Bedingungen ermittelt und zusammen mit dem vollständigen Bestellbetrag vor Abschluss des Kaufvorgangs angezeigt.
In den gegenüber Verbrauchern angegebenen Warenpreisen sind die nach den geltenden Preisangabevorschriften einzubeziehenden Steuern und sonstigen Preisbestandteile enthalten. Soweit wir ausdrücklich erklären, dass weitere Abgaben oder notwendige Aufwendungen bereits im Verkaufspreis berücksichtigt sind oder von uns getragen werden, werden diese nicht nochmals in Rechnung gestellt.
Nachträgliche Forderungen für zuvor nicht ordnungsgemäß offengelegte Zahlungsgebühren, Steuern, Zölle, Einfuhrabgaben, Zollabfertigungskosten oder sonstige versteckte Kosten werden von uns nicht erhoben.
Hiervon zu unterscheiden sind Gebühren unabhängiger Finanzdienstleister. Banken, Kartenaussteller oder Zahlungsanbieter können bei bestimmten Zahlungsvorgängen eigene Währungsumrechnungsentgelte, Auslandsgebühren oder andere Bankspesen berechnen. Deren Höhe und Berechnungsweise werden von den jeweiligen Instituten bestimmt und unterliegen nicht unserer Kontrolle.
Steuerliche Behandlung von Lieferungen nach Deutschland
Bei Bestellungen mit einer Lieferanschrift in Deutschland berücksichtigen unsere Warenpreise die jeweils gesetzlich anfallende deutsche Umsatzsteuer beziehungsweise andere nach dem konkreten Geschäftsvorgang anwendbare Umsatzabgaben.
Die steuerliche Behandlung richtet sich nach den einschlägigen Vorschriften. Soweit entsprechende Steuerbeträge Bestandteil des ausgewiesenen Warenpreises sind, muss der Kunde diese nicht zusätzlich zum vereinbarten Kaufpreis entrichten.
Vor der Übermittlung der Bestellung sind die maßgeblichen Preisangaben, Versandkosten, anwendbaren Steuerbestandteile und der insgesamt zu zahlende Betrag im Kassenbereich ersichtlich.
Ist für eine Bestellung nach geltendem Recht eine Rechnung oder ein steuerlicher Beleg auszustellen oder bereitzustellen, erfolgt die entsprechende Behandlung unter Berücksichtigung der gesetzlichen Anforderungen und der tatsächlichen Bestellumstände.
Importabgaben und Kostenverantwortung bei grenzüberschreitender Beförderung
Bei Waren, die für die Zustellung nach Deutschland eingeführt werden müssen, übernehmen wir beziehungsweise die von uns mit der entsprechenden Abwicklung beauftragten Logistikdienstleister die Bearbeitung der für die jeweilige Bestellung vorgesehenen Zoll-, Einfuhrsteuer- und Zollabfertigungsvorgänge.
Im Regelfall ist es daher nicht erforderlich, dass der Kunde bei der Zustellung selbst zusätzliche Einfuhrabgaben, Zölle oder Gebühren für die Zollabfertigung bezahlt oder unmittelbar gegenüber der Zollbehörde entrichtet.
Soweit entsprechende Aufwendungen nach unseren Angaben bereits im Kaufpreis enthalten sind oder ausdrücklich von uns übernommen werden, fallen sie nicht erneut zulasten des Kunden an.
Sollte ein Transportunternehmen, eine Zollstelle oder ein anderer Beteiligter dennoch bei der Warenübergabe eine Zahlung für Einfuhrabgaben oder Zollformalitäten verlangen, empfehlen wir, den geforderten Betrag zunächst nicht ungeprüft zu entrichten. Der Kunde sollte sich in diesem Fall unverzüglich über unsere veröffentlichten Kundenservicekanäle mit uns in Verbindung setzen, damit die Forderung überprüft und die weitere Vorgehensweise geklärt werden kann.
Eine nachträgliche Belastung mit nicht vorab mitgeteilten Zöllen, Einfuhrsteuern, Zollabfertigungsgebühren oder vergleichbaren versteckten Kosten erfolgt durch unseren Onlineshop nicht.
Lieferung unter DDP-Bedingungen
Für Bestellungen, bei denen Waren nach Deutschland eingeführt werden müssen, erfolgt die Lieferung üblicherweise nach dem DDP-Verfahren (Delivered Duty Paid). Welche Lieferbedingung im Einzelfall gilt, richtet sich nach der tatsächlichen Versandabwicklung der betreffenden Bestellung.
Bei einer Lieferung nach DDP trägt der Verkäufer im Rahmen dieser Lieferbedingung die Verantwortung für die erforderliche Einfuhrabfertigung und die damit verbundenen Zölle, Einfuhrsteuern und weiteren einschlägigen Abfertigungskosten. Die entsprechenden Vorgänge werden durch uns oder die hierfür eingeschalteten Dienstleister vor der vertragsgemäßen Warenübergabe abgewickelt.
Für Kunden bedeutet dies bei entsprechend vereinbarter DDP-Lieferung grundsätzlich, dass keine eigenständige Einfuhrzollabfertigung vorgenommen und bei der Warenannahme keine zusätzlichen Zoll-, Einfuhrsteuer- oder Abfertigungsgebühren bezahlt werden müssen.
Erfordert eine Bestellung aufgrund der Produktart, des vorgesehenen Transportwegs oder gesetzlicher Anforderungen eine andere Versandgestaltung, informieren wir den Kunden darüber im jeweils erforderlichen Umfang vorab.
Unabhängig von der gewählten Versandgestaltung bleibt der vor der Bestellabgabe ordnungsgemäß angezeigte und bestätigte Gesamtbetrag für die gegenüber unserem Shop geschuldete Zahlung maßgeblich. Davon ausgenommen sind gegebenenfalls eigenständig erhobene Gebühren der Bank, des Kartenherausgebers oder des Zahlungsdienstleisters.
Eine DDP-Lieferung schließt amtliche Zollkontrollen, gesetzlich vorgeschriebene Sicherheitsprüfungen oder die Anforderung notwendiger Informationen durch Behörden und Transportunternehmen nicht aus. Die Durchführung solcher Prüfungen begründet für sich genommen jedoch keine zusätzliche, zuvor nicht offengelegte Zahlungspflicht des Kunden.
Verfügbare Lieferregionen
Unsere Versanddienstleistungen sind derzeit auf das Staatsgebiet Deutschlands beschränkt. Eine Bestellung kann nur innerhalb dieses Liefergebiets ordnungsgemäß ausgeführt werden.
Kunden müssen deshalb bei der Bestellung eine Lieferanschrift innerhalb Deutschlands angeben. Für Empfängeradressen außerhalb Deutschlands steht gegenwärtig keine reguläre Zustellung über unseren Onlineshop zur Verfügung. Entsprechende Bestellungen können daher unter Umständen nicht angenommen oder versendet werden.
Auch bei einer deutschen Lieferanschrift kann die Ausführung beeinträchtigt sein, wenn notwendige Angaben fehlen, die Adresse nicht überprüft werden kann oder die Daten den für eine ordnungsgemäße Zustellung erforderlichen Vorgaben nicht entsprechen.
Ist eine solche Bestellung bereits bezahlt worden, informieren wir den Kunden über das festgestellte Lieferhindernis. Soweit erforderlich und rechtlich zulässig, wird die Bestellung aufgehoben und eine entsprechende Rückzahlung veranlasst.
Die Behandlung bereits entstandener vertraglicher Ansprüche richtet sich dabei nach den gesetzlichen Bestimmungen.
Zeitlicher Ablauf der Auftragsbearbeitung
Die reguläre Bestellbearbeitung setzt eine erfolgreich abgeschlossene Zahlung voraus. Der Kunde hat die Zahlung im Zusammenhang mit der Bestellabgabe vorzunehmen.
Für die zeitliche Einordnung gelten grundsätzlich Arbeitstage von Montag bis Freitag. Samstage, Sonntage und die jeweils anwendbaren gesetzlichen Feiertage zählen nicht als Arbeitstage im Sinne der nachfolgenden Bearbeitungs- und Versandangaben.
Bei Bestellungen, deren Zahlung an einem Arbeitstag vor 18:00 Uhr erfolgreich abgeschlossen wird, beginnt die interne Bearbeitung üblicherweise noch an diesem Tag.
Erfolgt die erfolgreiche Zahlung nach 18:00 Uhr, an einem Wochenende oder an einem gesetzlichen Feiertag, wird der Auftrag normalerweise ab dem nächsten Arbeitstag bearbeitet.
Der tatsächliche Beginn und die Dauer der internen Bearbeitung können insbesondere von notwendigen Bestandsprüfungen, der Kontrolle der Zahlungsdaten, der Überprüfung der Lieferanschrift sowie der Anzahl gleichzeitig zu bearbeitender Bestellungen abhängen.
Eine gegebenenfalls erforderliche zusätzliche Bestell- oder Sicherheitsprüfung kann den weiteren Ablauf ebenfalls beeinflussen.
Diese organisatorischen Zeitangaben beschreiben den gewöhnlichen Bearbeitungsprozess. Gesetzliche Verpflichtungen zur rechtzeitigen Lieferung und wirksam vereinbarte Liefertermine werden dadurch nicht verändert.
Versandfreigabe und Transportdauer
Nach Abschluss der internen Auftragsbearbeitung wird die Übergabe der Ware an den Versanddienstleister normalerweise innerhalb von 1–3 Arbeitstagen veranlasst.
Ab dem Versand beträgt die voraussichtliche Transport- und Zustelldauer 5–12 Arbeitstage.
Die genannten Zeiträume beruhen auf den unter üblichen Bedingungen zu erwartenden Abläufen. Sie stellen keine uneingeschränkte Zusicherung eines bestimmten Zustelltags dar.
Eine längere Versandvorbereitung kann beispielsweise notwendig werden, wenn zusätzliche Bestandskontrollen, Zahlungsprüfungen, Adressabgleiche oder organisatorische Maßnahmen bei der Versandplanung erforderlich sind. Auch ein ungewöhnlich hohes Bestellaufkommen kann zu Verzögerungen führen.
Während der Beförderung können die örtlichen Bedingungen am Bestimmungsort, die gewählte Transportverbindung, erforderliche Zollverfahren, behördliche Kontrollen und die tatsächlichen Arbeitsabläufe des Transportunternehmens Einfluss auf den Zustellzeitpunkt haben.
Weitere mögliche Ursachen für Abweichungen sind ungünstige Wetterbedingungen, erhöhte Transportmengen, gesetzliche Feiertage, Verzögerungen beim Frachtführer und andere Umstände außerhalb unseres angemessenen Einflussbereichs.
Wir bemühen uns, die ordnungsgemäße Zustellung im Rahmen unserer Möglichkeiten zu unterstützen. Gesetzliche Ansprüche wegen der Nichteinhaltung verbindlicher Lieferpflichten bleiben uneingeschränkt bestehen.
Bei erheblichen Verzögerungen während der Versandvorbereitung können Kunden über die auf unserer Website angegebenen Kundenservicekanäle Auskunft zum Bearbeitungsstand anfordern.
Auswahl und Einsatz von Versandunternehmen
Für die Beförderung unserer Waren werden professionelle Transport- und Logistikdienstleister eingesetzt.
Je nach Bestellung können insbesondere DHL Express, FedEx oder UPS mit dem Transport beauftragt werden.
Welches Unternehmen die jeweilige Lieferung tatsächlich übernimmt, richtet sich nach den Eigenschaften und der Art der bestellten Waren, den konkreten Bestellumständen, der Lieferanschrift, dem voraussichtlichen Transportablauf und den verfügbaren logistischen Möglichkeiten.
Die Auswahl des Transportdienstleisters erfolgt anhand dieser tatsächlichen Anforderungen.
Maßgeblich für die konkrete Sendung sind die Informationen, die dem Kunden in der Versandmitteilung beziehungsweise in den bereitgestellten Sendungsverfolgungsdaten übermittelt werden.
Die Einschaltung eines externen Transportunternehmens berührt unsere gesetzlichen Verpflichtungen gegenüber dem Kunden hinsichtlich der ordnungsgemäßen Vertragserfüllung nicht.
Unterlagen für Transport und Einfuhrabwicklung
Abhängig von der Ware, dem Transportweg und den einschlägigen gesetzlichen Anforderungen können im Rahmen der Versand- und Zollabwicklung unterschiedliche Begleitdokumente benötigt werden.
Hierzu gehören gegebenenfalls Handelsrechnungen, Beförderungsunterlagen, Zolldokumente, Versandetiketten sowie weitere gesetzlich vorgeschriebene Nachweise.
Solche Dokumente können für die jeweilige Bestellung erstellt oder der Sendung beigefügt werden. Ihre Verwendung dient der Durchführung des Warentransports, der Abwicklung erforderlicher Zollformalitäten, der Einhaltung einschlägiger Vorschriften und der logistischen Bearbeitung.
Damit die betreffenden Unterlagen ordnungsgemäß erstellt und verwendet werden können, müssen die hierfür bereitgestellten Kundeninformationen zutreffend, vollständig und wahrheitsgemäß sein.
Eine Verpflichtung zur Bereitstellung zusätzlicher Angaben besteht nur insoweit, wie diese für die rechtmäßige und sachgerechte Durchführung der betreffenden Vorgänge erforderlich sind.
Mitwirkung bei Zoll-, Sicherheits- und Identitätsprüfungen
Einzelne Sendungen können während der Beförderung Gegenstand zollrechtlicher, behördlicher, logistischer oder sicherheitsbezogener Kontrollen werden.
Je nach Einzelfall können hierzu auch Überprüfungen der Empfängeridentität, der Lieferanschrift oder der für die Zollabfertigung erforderlichen Informationen gehören.
Die hierfür benötigte Bearbeitungszeit wird von den beteiligten Behörden beziehungsweise Transportunternehmen bestimmt und kann von uns nicht unmittelbar gesteuert werden.
Verlängert sich die Transportdauer infolge entsprechender Kontrollen, unterstützen wir den Kunden im angemessenen Umfang bei der Klärung des aktuellen Versandstatus.
Soweit eine Zollbehörde, eine zuständige Kontrollstelle oder ein Transportdienstleister für die rechtmäßige Durchführung eines solchen Verfahrens notwendige Informationen anfordert, ist der Kunde zur angemessenen Mitwirkung entsprechend den rechtlich zulässigen Anforderungen verpflichtet.
Hieraus folgt keine Verpflichtung zur Übernahme zusätzlicher, nicht zuvor ordnungsgemäß offengelegter Gebühren.
Sendungsverfolgung und Statusinformationen
Nach dem Versand werden Kunden üblicherweise Angaben zur Nachverfolgung ihrer Bestellung bereitgestellt.
Ist eine Sendungsnummer verfügbar, kann anhand dieser Nummer der jeweilige Transportfortschritt über die entsprechenden Systeme des beauftragten Logistikunternehmens eingesehen werden.
Die dort angezeigten Informationen können zeitweise vom tatsächlichen Transportstand abweichen. Insbesondere kann es aufgrund verzögerter Datenübertragung oder noch nicht abgeschlossener Systemabgleiche vorkommen, dass einzelne Transportereignisse erst später sichtbar werden.
Bleibt eine Statusanzeige über einen längeren Zeitraum unverändert, kann der Kunde die Sendungsverfolgung zu einem späteren Zeitpunkt erneut aufrufen oder sich über unsere veröffentlichten Servicekanäle an uns wenden.
Bei einer Bestellung, die aus mehreren separat beförderten Paketen besteht, können unterschiedliche Sendungsnummern vergeben werden. Die einzelnen Sendungen können zudem unterschiedliche Transportverläufe und Zustellzeitpunkte aufweisen.
Teillieferungen und getrennte Paketbeförderung
Eine Bestellung muss nicht in jedem Fall als zusammenhängende Paketsendung versandt werden.
Abhängig von der Warenverfügbarkeit, der Lagerorganisation, den Produktabmessungen oder den logistischen Gegebenheiten können einzelne Artikel derselben Bestellung in mehreren Sendungen transportiert werden.
Entstehen aufgrund einer solchen Aufteilung zusätzliche Versandvorgänge, werden dem Kunden hierfür keine weiteren Versandkosten berechnet.
Getrennt versandte Pakete können von unterschiedlichen Transportunternehmen befördert werden und jeweils eigene Sendungsverfolgungsinformationen erhalten. Deshalb müssen ihre voraussichtlichen Zustellzeiten nicht übereinstimmen.
Wird zunächst nur ein Teil der bestellten Waren zugestellt, bedeutet dies nicht, dass die übrigen Artikel aus der Bestellung gestrichen wurden.
Die Verpflichtung zur vollständigen und vertragsgemäßen Lieferung bleibt bestehen, soweit keine rechtlich wirksame anderweitige Regelung getroffen wurde.
Empfängerdaten und Voraussetzungen für die Zustellung
Für eine erfolgreiche Lieferung ist es erforderlich, dass der Kunde im Bestellvorgang eine zutreffende und vollständig verwendbare Empfängeranschrift angibt.
Neben dem Namen und der Lieferadresse betrifft dies insbesondere eine erreichbare Telefonnummer, eine korrekte E-Mail-Adresse und weitere Angaben, die für die betreffende Zustellung oder eine notwendige Versand- beziehungsweise Zollprüfung erforderlich sind.
Die übermittelten Informationen müssen eine ordnungsgemäße Identifizierung des Lieferziels sowie die gegebenenfalls notwendige Kontaktaufnahme ermöglichen.
Stellt der Kunde nach Abgabe der Bestellung fest, dass eine Anschrift oder ein anderer wesentlicher Bestandteil der Lieferinformationen fehlerhaft ist, sollte er uns möglichst umgehend kontaktieren.
Ob eine nachträgliche Berichtigung vorgenommen werden kann, hängt vom Bearbeitungsstand der Bestellung und vom bereits eingeleiteten Transportablauf ab. Nach Beginn der Auftragsbearbeitung oder Übergabe an den Versanddienstleister kann eine Änderung der Empfängerdaten unter Umständen nicht mehr möglich sein.
Führen unrichtige oder unvollständige Angaben, eine nicht überprüfbare Anschrift, fehlende Erreichbarkeit, eine ausbleibende Annahme der Sendung oder eine unbegründete Verweigerung notwendiger Mitwirkung zu einer Störung des Lieferablaufs, werden die daraus entstehenden Folgen anhand der tatsächlichen Umstände beurteilt.
Dies gilt auch, wenn der Empfänger bei einer erforderlichen Übergabe nicht angetroffen wird, eine Sendung zurückgeht oder notwendige und rechtlich zulässige Zoll- beziehungsweise Lieferprüfungen wegen fehlender Mitwirkung nicht abgeschlossen werden können.
Soweit ein Schaden oder eine zusätzliche Aufwendung vom Kunden rechtlich zu vertreten ist, kommt eine Erstattung angemessener und nachweisbarer Kosten nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften in Betracht.
Eine pauschale Übertragung sämtlicher Transport- oder Rücksendekosten auf den Kunden ist damit nicht verbunden. Gesetzliche Verbraucherrechte und die uns obliegenden Vertragspflichten bleiben unberührt.
Nicht zustellbare Waren und zurückgesandte Pakete
Kann eine Sendung nicht erfolgreich zugestellt werden oder wird sie vom Transportdienstleister an den Absender zurückgeführt, sollte sich der Kunde zeitnah mit unserem Kundenservice in Verbindung setzen.
Mögliche Ursachen sind unter anderem eine fehlerhafte Anschrift, ungültige Kontaktdaten, fehlgeschlagene Zustellversuche, eine verweigerte Annahme oder die nicht erfolgte Mitwirkung an rechtmäßig erforderlichen Prüfungen.
Für die weitere Entscheidung werden der tatsächliche Bestellstatus, die Angaben des beauftragten Transportdienstleisters sowie gegebenenfalls der Stand einer Zollabfertigung berücksichtigt.
Je nach Sachlage und rechtlichen Voraussetzungen kann eine erneute Zustellung, eine Rückerstattung oder eine andere angemessene Lösung in Abstimmung mit dem Kunden erfolgen.
Die weitere Abwicklung orientiert sich an den einschlägigen Rückgabe- und Erstattungsbedingungen sowie den anwendbaren gesetzlichen Vorschriften.
Sind die Zustellprobleme durch nachweislich fehlerhafte Angaben des Kunden oder eine von ihm zu vertretende Verletzung angemessener Mitwirkungspflichten entstanden, können daraus resultierende erforderliche und belegbare Kosten im gesetzlich zulässigen Umfang berücksichtigt werden.
Gesetzliche Vorgaben über die Verantwortlichkeit für Transportprobleme, die Gefahrtragung und die Erstattung bereits gezahlter Beträge haben hierbei Vorrang.
Umgang mit erheblichen Lieferverzögerungen
Ungewöhnliche Transportereignisse können dazu führen, dass die tatsächliche Zustellung außerhalb der ursprünglich erwarteten Lieferzeit erfolgt.
Als mögliche Ursachen kommen insbesondere schwerwiegende Wetterereignisse, höhere Gewalt, Streiks, öffentliche Krisenlagen, Verkehrs- oder Transportbeschränkungen, außergewöhnlich hohe Auslastung der Logistiknetze, Störungen technischer Systeme sowie Verzögerungen durch Zoll- oder Aufsichtsverfahren in Betracht.
Auch Schwierigkeiten bei beauftragten Transportunternehmen können den weiteren Versandverlauf beeinflussen.
Bei solchen Ereignissen bemühen wir uns, auf Grundlage der verfügbaren Logistikdaten und gegebenenfalls vorhandener Informationen aus dem Zollverfahren den Bestellstatus zu klären und den Kunden bei der weiteren Abwicklung angemessen zu unterstützen.
Dies gilt insbesondere dann, wenn eine Sendung ungewöhnlich lange keine Statusänderung aufweist, unerwartet zurückgeführt wird, möglicherweise verloren gegangen ist oder sonstige erhebliche Unregelmäßigkeiten auftreten.
Kunden können entsprechende Fälle über die auf unserer Website veröffentlichten Kontaktmöglichkeiten melden.
Die Angabe möglicher Verzögerungsursachen stellt keinen pauschalen Haftungsausschluss dar. Insbesondere bleiben die gesetzlichen Rechte bei Lieferverzug, Nichtlieferung, Vertragsrücktritt, Widerruf, Rückzahlung und berechtigten Schadensersatzansprüchen im jeweils anwendbaren Umfang bestehen.
Warenannahme und Feststellung von Liefermängeln
Nach Erhalt der Bestellung empfiehlt es sich, sowohl die äußere Verpackung als auch die gelieferten Artikel zeitnah auf erkennbare Unregelmäßigkeiten zu überprüfen.
Eine solche Kontrolle kann insbesondere helfen, Transportschäden, fehlende Warenbestandteile, vertauschte Artikel, beschädigte Produkte oder Abweichungen zwischen Bestellung und Lieferung frühzeitig festzustellen.
Werden entsprechende Probleme festgestellt, ist es für die anschließende Klärung hilfreich, vorhandene Belege und nachvollziehbare Bildaufnahmen aufzubewahren.
Je nach Art der Beanstandung können hierzu Fotos der Ware, der äußeren Verpackung, des Versandetiketts, einzelner beschädigter Stellen sowie weitere zur Dokumentation geeignete Nachweise gehören.
Der Kunde kann diese Informationen im Rahmen einer Serviceanfrage über unsere veröffentlichten Kontaktkanäle übermitteln.
Die Bearbeitung erfolgt unter Berücksichtigung unserer Rückgabe- und Erstattungsrichtlinien, der Widerrufsbelehrung und der einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen.
Eine unverzügliche Untersuchung oder Meldung ist für Verbraucher jedoch keine allgemeine Voraussetzung für den Erhalt gesetzlicher Mängelrechte. Unterbleibt eine sofortige Kontrolle oder Beanstandung, führt dies nicht automatisch zum Verlust bestehender Ansprüche.
Auch eine verspätet bemerkte Beschädigung oder sonstige Vertragswidrigkeit wird nach den gesetzlich vorgesehenen Regeln beurteilt.
Widerrufsrecht, Gewährleistung und Rücksendekosten
Gesetzliche Verbraucherrechte bleiben unabhängig von der Versandart, dem beauftragten Transportunternehmen und der gegebenenfalls angewendeten DDP-Lieferbedingung bestehen.
Bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen können Verbraucher ihr Widerrufsrecht nach den für Fernabsatzverträge geltenden Vorschriften ausüben. Die Einzelheiten der Widerrufserklärung, der Rückabwicklung und der einschlägigen Fristen ergeben sich aus unserer Widerrufsbelehrung und den zwingenden gesetzlichen Bestimmungen.
Daneben bleiben die gesetzlichen Mängelrechte aus dem Verbrauchsgüterkauf unberührt. Hierzu zählen die Nacherfüllung sowie bei Vorliegen der jeweiligen gesetzlichen Voraussetzungen die Minderung des Kaufpreises, der Rücktritt vom Vertrag und Schadensersatzansprüche.
Für die praktische Durchführung von Rückgaben, Erstattungen und Umtauschvorgängen gelten unsere auf der Website veröffentlichten Rückgabe-, Erstattungs- und Umtauschbedingungen, soweit sie mit zwingendem Verbraucherrecht vereinbar sind.
Bei Rücksendungen, die die Voraussetzungen unserer veröffentlichten Rückgaberichtlinie erfüllen, übernehmen wir die anfallenden Rücksendekosten.
Soweit bei der Geltendmachung gesetzlicher Mängelrechte notwendige Transport- oder Rücksendekosten entstehen, richtet sich deren Übernahme nach den einschlägigen gesetzlichen Vorschriften.
Erstattungsfähige Zahlungen werden grundsätzlich über das ursprünglich eingesetzte Zahlungsmittel zurückgeleistet. Die Durchführung und zeitliche Abwicklung einer Rückzahlung richten sich nach den veröffentlichten Erstattungsbedingungen und den jeweils zwingenden gesetzlichen Anforderungen.
Weder die Einbeziehung von Einfuhrabgaben in den Kaufpreis noch die Durchführung einer verzollten Lieferung schränkt das gesetzliche Widerrufsrecht oder die Gewährleistungsrechte ein.
Vertragliche und gesetzliche Pflichten bei der Versandabwicklung
Die Durchführung einer Bestellung erfolgt im Einklang mit den für Deutschland geltenden gesetzlichen Anforderungen. Dies betrifft insbesondere die einschlägigen Bestimmungen zum Warenverkauf, zur Lieferung, zum Verbraucherschutz sowie zu gegebenenfalls notwendigen Zoll-, Einfuhr-, Zahlungs- und Steuerverfahren.
Auch Kunden haben bei der Übermittlung von Bestellinformationen und bei rechtlich erforderlichen Mitwirkungshandlungen die jeweils anwendbaren Vorschriften zu beachten.
Machen Änderungen der Gesetzeslage, steuerlicher Vorgaben, zollrechtlicher Anforderungen oder behördlicher Bestimmungen eine Anpassung einzelner Abwicklungsschritte notwendig, berücksichtigen wir diese bei der Durchführung betroffener Bestellungen.
Entsprechendes gilt, wenn tatsächliche Änderungen der verfügbaren Transportwege oder organisatorische Vorgaben der beteiligten Logistikunternehmen eine Anpassung der Versanddurchführung erforderlich machen.
Die Behandlung solcher Änderungen richtet sich nach den jeweiligen Umständen und den anwendbaren gesetzlichen Verpflichtungen. Bereits wirksam vereinbarte Leistungen und bestehende Kundenansprüche werden dadurch nicht ohne entsprechende rechtliche Grundlage verändert.
Sollte eine Bestimmung dieser Versandbedingungen einer zwingenden gesetzlichen Vorschrift widersprechen, ist die betreffende gesetzliche Regelung maßgeblich.
Aktualisierung der Versandbedingungen
Eine Überarbeitung dieser Richtlinie kann erforderlich werden, wenn gesetzliche Vorschriften, steuerliche oder zollrechtliche Anforderungen, Plattformregeln, Transportvereinbarungen oder betriebliche Abläufe angepasst werden.
Aktualisierte Versandbedingungen werden auf unserer Website veröffentlicht und gelten ab dem Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung für zukünftige Bestellungen, soweit die gesetzlichen Voraussetzungen für ihre Anwendung erfüllt sind.
Die Veröffentlichung einer neuen Fassung führt nicht zu einer rückwirkenden Änderung bereits wirksam geschlossener Kaufverträge.
Rechte, die Kunden aus bestehenden Bestellungen oder aufgrund zwingender Verbraucherschutzvorschriften bereits erworben haben, bleiben auch nach einer Aktualisierung dieser Versandbedingungen vollständig erhalten.